Wie unterscheiden sich Vektor- und Rasterkarten?

Rasterkarten bestehen aus Bildkacheln. Diese werden auf dem Server erstellt und an den Client (Gerät des Nutzers) ausgeliefert. Rasterkarten haben den Vorteil, dass sie auf allen Geräten und Browsern funktionieren.

Im Gegensatz zu Rasterkarten sind Vektorkarten binäre Dateien, die alle Informationen enthalten, um clientseitig Karten zu erzeugen. Dies kann auf leistungsschwachen Geräten zu Überlastung führen. Die geringe Dateigröße ist jedoch ein Vorteil für Streaming und Offline-Nutzung. Stufenloses Zoomen bietet darüber hinaus eine angenehme Optik.
Bei Vektorkarten sind Informationen unterschiedlichen Ebenen zugeordnet, so dass je nach Zoomstufe Informationen ein- und ausgeblendet werden können. Das erlaubt eine größere Detailtiefe, kann allerdings auch dazu führen, dass im Einzelfall relevante Details nicht angezeigt werden.

Die Bildkacheln von Rasterkarten werden in bestimmten Zoomstufen bereitgestellt. Dadurch können beim Zoomen oder Verschieben harte Übergänge entstehen und kurzzeitig graue Flächen angezeigt werden.

Die Nachteile der einen Variante sind die Vorteile der anderen. Welcher Kartentyp für Dich der richtige ist, hängt somit von den Anforderungen Deines Projekts ab.